Auf Besuch beim Schutzpatron

Der Leonhardstein belohnt für die Mühen des Aufstiegs

Lohn der Mühe: Blick vom Gipfel hinab nach Kreuth
Lohn der Mühe: Blick vom Gipfel hinab nach Kreuth

Wir Tölzer fühlen uns Sankt Leonhard von jeher ver-bunden. Schließlich beschert uns der zunächst als Kettenheiliger  und Schutzpatron der Gefangenen Verehrte alljährlich einen der höchsten Feiertage: Mit der prächtigen und unbedingt sehenswerten Leonhardifahrt, „Lehards“ genannt, gedenken die Tölzer jeweils am 6. November des nunmehr als Schutzpatron des Viehs verehrten Heiligen. Da liegt es nahe, auch einmal dem Leonhardstein einen Besuch abzustatten, zumal die Mühen des Anstiegs auf diesen Felszacken unweit des Tegernsees mit einer wunderbaren Aussicht belohnt werden.  Es empfiehlt sich, die Tour früh am Tage zu beginnen, obwohl der Anstieg überwiegend schattig ist: Der Leonhardstein gehört mit Fug und Recht zu den beliebtesten Bergen. Da kann‘s am Gipfel schon mal eng werden. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit setzen wir voraus.

Von Bad Tölz aus geht‘s über die Bundesstraße  472 bis Waakirchen, und dann rechts weiter über Finsterwald und Bad Wiessee. Über die Bundesstraßen 316 und 307 gelangen wir schließlich nach Kreuth, wo wir nach einer Fahrstrecke von 27 Kilometern unmittelbar vor dem Gasthof Post (www.hotel-zur-post-kreuth.de) rechts abbiegen. Der Wandererparkplatz ist Ausgangspunkt unserer Tour, für die sich eine exakte Beschreibung erübrigt: Die Strecke ist perfekt ausgeschildert. Vorbei an der Schule, an der Kirche St. Leonhard und einer kleinen hölzernen Kapelle mit einer Skulptur des Heiligen geht es — zunächst noch auf Asphalt, dann auf Schotter und fast ausschließlich in bewaldetem Gelände — stetig bergauf. Nach etwa 50 Minuten überqueren wir eine Forststraße, nach weiteren 40 Minuten gabelt sich der Weg. Rechts geht‘s zur Schwarzentenn-Alm, wir nehmen die linke Abzweigung (Weg 608). Nun nimmt der Weg an Steilheit zu, dann und wann müssen wir beim Anstieg über Fels und Wurzelwerk auch die Hände zu Hilfe nehmen, bevor wir nach insgesamt knapp zwei Stunden das mächtige Gipfelkreuz erreichen. Retour geht es auf der gleichen Strecke, für den Abstieg gemächlichen Schrittes sind knapp 90 Minuten einzuplanen.

 

 

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