Genussreiches Auf und Ab

Premium-Tour über Herzogstand und Heimgarten

Blick auf den Herzogstand und den Weg über den Grat
Blick auf den Herzogstand und den Weg über den Grat

Diese Premium-Tour möchten wir Ihnen dringend ans Herz legen. Eine Wanderung mit derart vielen optischen Höhepunkten ist selbst im mit vielen lohnenden Ausflugszielen reichen Oberland eine Seltenheit. Einzige Einschrän-kung: Über Tritt-sicherheit und Schwindelfreiheit sollten Sie schon verfügen, auch wenn die wenigen kritischen Stellen am Sattel zwischen Herzogstand und Heimgarten mit Drahtseilen gesichert sind.

Unsere Tour beginnt am gebührenpflichtigen Parkplatz (3 Euro) der Herzogstandbahn (www.herzogstand-bahn.de), in deren Kabine wir uns für 7 Euro (Kinder: 4 Euro — Stand 2015) in vier Minuten 800 Höhenmeter bergauf bringen lassen. Wer lieber zu Fuß geht, muss hierfür rund zwei Stunden veranschlagen. Unser Weg führt von der Bergstation vorbei am Fahrenbergkopf (1627 m), am Herzogstandhaus (www.berggasthaus-herzogstand.de) und Martinskopf (1675 m) in etwa 45 Minuten zum Herzogstand-Gipfelkreuz (1731 m) und dem etwas höher gelegenen Pavillon. Bei klarem Wetter sieht man hier neben Kochel– und Walchensee u.a. die Hohen Tauern und den Großglockner sowie nördlich bis zu sieben oberbayerische Seen und die Landeshauptstadt München. Eine detaillierte Wegbeschreibung erübrigt sich: Der Weg ist perfekt ausgeschildert und übrigens auch in hervorragendem Zustand, wofür sich die Tutzinger AV-Sektion ein dickes Lob verdient hat.

Vom Pavillon aus geht‘s erst einmal ein paar Meter bergab und dann  in einem munteren Auf und Ab über den Grat—mit dem nächsten Etappenziel, dem Heimgarten, stets vor Augen. Es dauert allerdings knapp zwei Stunden, ehe wir  nach 4,5 Kilometern Gesamtstrecke den mit 1790 Metern höchsten Punkt der heutigen Wanderung erreichen werden. Es lohnt sich, ein wenig inne zu halten:  Der Panoramablick ist hinreißend. Ein paar Meter unterhalb des Gipfels bietet sich die von Vatertag bis Kirchweih geöffnete Heimgartenhütte zur Einkehr an. Es könnte sein, dass Sie eine kleine Stärkung benötigen. Das Streckenprofil  weist zwar nur einen Anstieg von knapp 400 Höhenmetern auf, Sie werden jedoch Gelegenheit haben festzustellen, dass auch ein Abstieg von 1200 Höhenmetern ganz schön anstrengen kann. Nach knapp zehn Kilometern Weges überqueren wir den Dainingsbach, biegen unmittelbar danach links ab, folgen dem Schild zum Parkplatz der Herzogstandbahn. Wer Hunger oder Durst hat, der sei beruhigt: Am Walchensee gibt‘s etliche empfehlenswerte Gaststätten.


Die Tourenbeschreibung zum Download im pdf-Format
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