Tipps zur Tour
Es ist schon praktisch, so ein GPS-Gerät. Man lädt sich eine Tour aus dem Internet aufs Gerät und geht/fährt einem Pfeil hinterher - ohne Kartenstudium oder Gefahr, sich zu verfransen. Soweit die Theorie.
Praktisch ist es leider so, dass der digitale Reiseführer schon mal hinunterfallen kann und kaputtgeht oder die frisch aufgeladenen Akkus ihren Geist aufgeben oder die US-Sicherheitsbehörden kurzzeitig mal die Satelliten abschalten. Wir raten daher dringend, bei Touren in unbekanntem Gelände stets auch eine Landkarte mitzuführen.
Was Längen- und Breitengrade anbelangt, liefern GPS-Geräte erstaunlich präzise Angaben. Bei den Höhenmetern sind bisweilen kleinere Zweifel angebracht. Das kommt daher, dass die Höhenmessung teilweise barometrisch erfolgt. Eine Luftdruck-Schwankung während der Tour bringt also kleinere Abweichungen, für die wir um Verständnis bitten müssen.
Immer mehr Menschen führen ein Mobiltelefon mit sich. Das ist höchst praktisch, etwa wenn man während einer Tour der Hilfe bedarf. Bei verletzten Personen, die nicht mehr ansprechbar sind, wissen die Einsatzkräfte aber nicht, wer aus den langen Adresslisten zu kontaktieren ist. Ambulanzfahrerund Notärzte haben daher vorgeschlagen, dass jeder in sein Handy-Adressbuch, die im Notfall zu kontaktierende Person unter dem selben Pseudo eingibt. Das international anerkannte Pseudo ist: ICE (= In Case of Emergency). Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen, welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist. Sind mehrere Personen zu kontaktieren, verwendet man ICE1, ICE2, ICE3, usw.
Tourentipps
für Bergwanderer,
Mountainbiker
und Rennradler