"Track gekürzt" - ein vermeidbarer Ärger
So hilfreich GPS-Geräte bei der Orientierung auch sein mögen – ein paar Tücken haben sie schon. Etwa diese: Sie haben sich einen Track mit, sagen wir mal, 2000 Wegpunkten aus dem Netz geholt, übertragen diesen auf Ihr Garmin, und plötzlich erscheint die Meldung: „Track gekürzt.“ Das Gerät reduziert den Track nämlich auf 500 Punkte. Ärgerliche Folge: Die Aufzeichnung endet lange vor dem eigentlich geplanten Ziel.
Das muss nicht sein. Bei GPSIES.com kann man sich den Track auf genau 500 Punkte herunter rechnen lassen, wobei natürlich Detail-Informationen auf der Strecke bleiben. Doch es geht auch eleganter: Zunächst löschen wir auf unserem Garmin alle aktiven Tracks. Den Track, den wir auf das Gerät übertragen werden, taufen wir einfach in ACTIVE LOG (rechte Maustaste, umbenennen) um und können ihn nun ungekürzt übertragen.
Sollte dieser Track gar mehr als die am Garmin ETrex voreingestellten 3000 Wegpunkte haben, ist ein kleiner weiterer Schritt nötig: Wir navigieren uns beim Garmin auf die Kartendarstellung und gehen auf „Karte einrichten“. Nun klicken wir auf den Button „Karteneinstell. – Tracks“ und sehen im dritten Feld von oben: „Track-Punkte“. Voreingestellt sind 3000 Punkte. Diese Zahl ändern wir – möglich sind bis zu 10.000 Punkte – und bestätigen mit OK. Fertig.
Wenn der Akku den Geist aufgibt
Es ist schon praktisch, so ein GPS-Gerät. Man lädt sich eine Tour aus dem Internet aufs Gerät und geht/fährt einem Pfeil hinterher - ohne Kartenstudium oder Gefahr, sich zu verfransen. Soweit die Theorie.
Praktisch ist es leider so, dass der digitale Reiseführer schon mal hinunterfallen kann und kaputtgeht oder die frisch aufgeladenen Akkus ihren Geist aufgeben oder die US-Sicherheitsbehörden kurzzeitig mal die Satelliten abschalten. Wir raten daher dringend, bei Touren in unbekanntem Gelände stets auch eine Landkarte mitzuführen.
Was Längen- und Breitengrade anbelangt, liefern GPS-Geräte erstaunlich präzise Angaben. Bei den Höhenmetern sind bisweilen kleinere Zweifel angebracht. Das kommt daher, dass die Höhenmessung teilweise barometrisch erfolgt. Eine Luftdruck-Schwankung während der Tour bringt also kleinere Abweichungen, für die wir um Verständnis bitten müssen.
Der hilfreiche Trick mit dem Handy
Immer mehr Menschen führen ein Mobiltelefon mit sich. Das ist höchst praktisch, etwa wenn man während einer Tour der Hilfe bedarf. Bei verletzten Personen, die nicht mehr ansprechbar sind, wissen die Einsatzkräfte aber nicht, wer aus den langen Adresslisten zu kontaktieren ist. Ambulanzfahrerund Notärzte haben daher vorgeschlagen, dass jeder in sein Handy-Adressbuch, die im Notfall zu kontaktierende Person unter dem selben Pseudo eingibt. Das international anerkannte Pseudo ist: ICE (= In Case of Emergency). Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen, welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist. Sind mehrere Personen zu kontaktieren, verwendet man ICE1, ICE2, ICE3, usw.